Interne Kooperationen

Im Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln arbeiten wir Hand in Hand in einem interdisziplinären und berufsgruppenübergreifenden Netzwerk, um für unsere Patientinnen die bestmögliche medizinische Behandlung und Betreuung zu gewährleisten.

Chirurgie

Wir arbeiten eng mit dem hoch qualifizierten Team unserer Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie zusammen.

Kontakt

Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie
Direktor Univ.-Prof. Dr. Christiane Bruns

Gebäude 9 / 8a
Telefon +49 221 478-4801
Telefax +49 221 478-4843

CIO Centrum für Integrierte Onkologie

Im Centrum für Integrierte Onkologie an der Uniklinik Köln behandelt ein hochqualifiziertes Expertenteam Patienten mit Tumorerkrankungen nach dem aktuellsten Stand der Forschung. Spezialisten aller Abteilungen gewährleisten gemeinsam eine exzellente ärztliche und pflegerische Versorgung. Fachübergreifende klinische Expertenrunden entwickeln in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Arbeitsgruppen neue Konzepte für die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen.

Frauenklinik/Brustzentrum Köln Frechen

Weitere Informationen erhalten Sie auf der jeweiligen Website:

Terminvereinbarung für die allgemeine Brustsprechstunde:

Telefon +49 221 478-86545
Telefax +49 221 478-86546
E-Mail  brustzentrum-anmeldung@uk-koeln.de

Klinikseelsorge

Ein wichtiger Teil unserer Tätigkeit ist das Gespräch mit Patienten und Angehörigen. Wir bieten an, mit Ihnen über das zu sprechen, was Sie zurzeit bewegt. Wir tun das in der Überzeugung, dass Gott das Leben aller Menschen begleitet und trägt. Die einzelnen Seelsorger sind den verschiedenen Bereichen der Klinik zugeordnet.

Aufgrund der Größe des Klinikums gelingt es uns nicht, von uns aus mit allen Patientinnen und Patienten - sowie deren Angehörigen - Kontakt aufzunehmen. Wir freuen uns deshalb sehr, wenn Sie uns Ihren Wunsch nach Kontaktaufnahme mitteilen.

Informationen zur Seelsorge der Uniklinik Köln

Naturheilverfahren

Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren

Unser Anliegen ist es, Patienten bei der Orientierung in der Vielzahl angebotener Diagnostik- und Therapieverfahren zu unterstützen. Darüber hinaus möchten wir durch Forschung und Öffentlichkeitsarbeit den sinnvollen Naturheilverfahren zu angemessener Anerkennung verhelfen.

Rückfragen, Anregungen und jede Unterstützung werden dankbar entgegengenommen und sind uns jederzeit willkommen.

Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren

Nuklearmedizin

Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin

Der Schwerpunkt der Klinik liegt in der diagnostischen und therapeutischen Anwendung offener radioaktiver markierter Substanzen. Mit solchen Pharmaka werden in der Diagnostik Lebensvorgänge verschiedener gesunder und erkrankter Organe mit der nicht-eingreifenden Szintigraphie dargestellt.

Lymphszintigraphie

Liegt ein Mammakarzinom vor, ist es für die Einschätzung der Prognose und die richtige Behandlung wichtig zu wissen, ob Lymphknotenmetastasen bestehen. Hierbei hat sich die Szintigraphie zur Erfassung des Wächterlymphknotens (Sentinel Lymph Node (SLN)) in der Achselhöhle bewährt. Der Wächterlymphknoten wird vor der Operation mit einer radioaktiven Substanz markiert, die im Bereich des Mammatumors unter die Haut gespritzt und dann über die Lymphbahnen zu den Lymphknoten gelangt. Bei der Operation kann die gespeicherte Substanz dann mit einem geeigneten Detektor lokalisiert werden. So kann gezielt derjenige Lymphknoten gefunden und entnommen werden, der für die Prognosestellung entscheidend ist. Eine umfangreiche, belastende Lymphknotenentfernung mit der möglichen Folge eines Lymphödems des Armes wird so vermieden.

Skelettszintigraphie

Die Skelettszintigraphie gilt als eines der sichersten Verfahren, um Metastasen des Skelettsystems beim Mammakarzinom auszuschließen oder zu erfassen. Dazu wird eine geringe Menge eines schwach radioaktiven Phosphatstoffes intravenös injiziert, welcher sich vorübergehend am Skelett ablagert und dadurch die Knochenaktivität erkennen lässt. So ist eine frühzeitige Erkennung von Knochenmetastasen möglich.


Bei Fragen zu den nuklearmedizinischen Untersuchungsmöglichkeiten beim Mammakarzinom stehen Ihnen die Mitarbeiter der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin jederzeit zur Verfügung. Informationen hierzu finden Sie auch auf der Homepage.

Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin

Palliativmedizin

Für Patientinnen mit unheilbaren und fortgeschrittenen Erkrankungen ist das wichtigste Ziel, eine möglichst hohe Lebensqualität für sich selbst und die eigenen Angehörigen zu erlangen und erhalten zu können. Dies erfordert eine möglichst ganzheitliche, individuelle Behandlung, Pflege und Begleitung zur Linderung körperlicher Beschwerden sowie Unterstützung auf psychischer, spiritueller und sozialer Ebene.
Die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin stellt dafür stationäre, ambulante und konsiliarische Dienste zur Verfügung, die auf alle Bedürfnisse individuell eingehen und die Versorgung optimieren können.

Pathologisches Institut

Entnahme einer Gewebeprobe - Biopsie

Die Gut- oder Bösartigkeit eines Gewebes kann erst durch die feingewebliche Untersuchung (Histologie) beurteilt werden. Dafür muss auf schonende Weise Gewebe gewonnen werden. Prinzipiell stehen drei verschiedene bildgebende Methoden zur Gewinnung einer Gewebeprobe zur Verfügung: ultraschall-, röntgen- und kernspintomographisch gesteuerte Gewebeproben. Die Wahl der jeweiligen Methode richtet sich hierbei danach, in welchem Verfahren eine Raumforderung sichtbar ist.

Stanzbiopsie

Ein Gewebsknoten wird unter Bildkontrolle lokalisiert. Nach örtlicher Betäubung werden mit einer Hohlnadel mehrere Gewebsproben aus dem Knoten gewonnen (Hochgeschwindigkeitsstanzbiopsie). Der Pathologe untersucht anschließend das Gewebe unter dem Mikroskop.

Vakuumbiopsie

Das Vorgehen ist dasselbe wie bei der Stanzbiopsie, jedoch können aufgrund der Vakuumtechnik größere Gewebeproben unter Ultraschall und Röntgenkontrolle entnommen werden. Auch hier wird das Gewebe vom Pathologen feingeweblich untersucht. Die Vakuumbiopsie kann - ebenso wie die Stanzbiopsie - mit einer örtlichen Betäubung ambulant durchgeführt werden.

Es liegen umfangreiche, weltweit durchgeführte Studien vor, die die Unbedenklichkeit der Verfahren für den weiteren Verlauf der Erhaltung bestätigen. Das Ergebnis einer Probenentnahme soll möglichst nach zwei Tagen vorliegen. Nicht immer ist die Stanz- oder Vakuumbiopsie geeignet. Dann muss der auffällige Bezirk durch eine Operation biopsiert werden.

Im Institut für Pathologie an der Uniklinik Köln werden die Gewebeproben durch spezialisierte Pathologen untersucht und beurteilt. In dringenden Fällen geben wir die Befunde unmittelbar telefonisch an den behandelnden Arzt weiter. Bei der Untersuchung des Gewebes auf Gut- oder Bösartigkeit werden zusätzlich prognostisch wichtige Gewebemerkmale wie Hormonrezeptoren und Her-zwei-neu-Rezeptoren bestimmt.

Pflegeüberleitung

Dem Sozialdienst der Uniklinik Köln obliegt die Pflegeüberleitung und die Koordination der Hilfsmittelversorgung der Patientinnen und Patienten.

Erreichen können Sie die Mitarbeiter des Sozialdienstes über die Mitarbeiter Ihrer Station.

Physiotherapie/UniReha

UniReha GmbH

Unter dem Motto "Therapie aus einer Hand" bietet die UniReha GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Uniklinik Köln, neben der stationären Patientenversorgung seit dem Jahr 2004, die ambulante Physiotherapie sowie die Medizinische Trainingstherapie an. Das ambulante Versorgungskonzept wurde im Jahr 2007 durch die ambulante Ergotherapie, die ambulante Logopädie sowie ein umfangreiches Präventionsprogramm erweitert. Die direkte Anbindung an die Uniklinik Köln und eine enge Verzahnung des Therapeuten-Teams mit den Ärzten bietet den Therapeuten die Möglichkeit, die Patienten in unser ambulantes Versorgungskonzept zu begleiten und somit einen effektiven Therapieverlauf zu gewährleisten.

Mit der Brustsportgruppe bietet die UniReha GmbH eine spezielle Therapie für Patientinnen nach einer Brustoperation. Bestandteile dieser Therapie sind Ausdauer- und Krafttraining sowie Dehnungen und Bewegungsschule. Neben dem im Vordergrund stehenden Ganzkörpertraining fließen, je nach Wunsch der Teilnehmerinnen, auch individuelle Inhalte der Rückenschule oder des Beckenbodentrainings mit in die Therapie ein.

Radiologie

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung der Brust (Mamma-Sonographie) hat in den letzten Jahren große technische Fortschritte gemacht. Auch kleinere, noch nicht tastbare Befunde sind heute damit erkennbar. Die Sonographie ist auch eine bewährte Methode, um Zysten und Tumore zu unterscheiden. Gerade bei Frauen unter fünfzig Jahren, bei Frauen mit Hormonersatztherapie und bei Schwangeren ist die Ultraschalluntersuchung der Brust sehr gut anzuwenden. Knoten in bis zu vier Ebenen können dargestellt werden. Solche Geräte werden im Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs eingesetzt.

Mammographie

Die Mammographie ist noch immer die zuverlässigste Methode in der Früherkennung von Brustkrebs. Hierbei wird die Brust in zwei Ebenen geröntgt. Auch sehr kleine, nicht tastbare Knoten können erkannt werden. Es ist das einzige Verfahren, mit dem Mikroverkalkungen sicher nachgewiesen werden können. Dies ist insofern wichtig, da Verkalkungen in den Milchgängen auf Krebsvorstufen oder sogar auf fortgeschrittene Krebsformen hinweisen können.

Digitale Mammographie

In unserem Röntgeninstitut wird die digitale Mammographie eingesetzt. Dieses moderne Verfahren bietet bei gleichzeitiger Reduktion der Strahlenbelastung die Vorteile, dass insbesondere dichtes Brustdrüsengewebe besser dargestellt werden kann und Mikroverkalkungen besser abgrenzbar sind. Außerdem sind Fehlbelichtungen nahezu ausgeschlossen. Aufgrund der digitalen Technik können die Mammographien an speziellen Bildschirmen ausgewertet werden, ohne das Filmverarbeitungsfehler die Diagnostik beeinflussen. Die Auswertung der Röntgenbilder kann zusätzlich von Computerprogrammen unterstützt werden.

Kernspintomographie

Bei der Kernspintomographie (oder Magnetresonanztomographie) handelt es sich um eine Methode, bei der anstelle von Röntgenstrahlen starke Magnetfelder für die Bilderzeugung eingesetzt werden, sodass es zu keiner Strahlenbelastung für die Patientinnen kommt. Sie stellt die sensitivste Untersuchungsmethode für die Brust dar und wird häufig zur Abklärung von Befunden genutzt, bei denen die Mammographie und/oder der Ultraschall kein eindeutiges Ergebnis erbracht haben. Einen großen Stellenwert besitzt die Kernspintomographie auch in der präoperativen Darstellung von Tumoren, um die geeignete Operationstechnik oder eine eventuelle vorherige medikamentöse Therapie zu planen. Darüber hinaus wird sie vermehrt bei jungen Frauen mit erblicher Belastung zur intensiven Früherkennung eingesetzt. Studien zeigen, dass die Kernspintomographie bei dieser Patientengruppe sehr vorteilhaft ist.

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Schmerztherapie

Die Furcht vor Schmerzen ist bei vielen Frauen mit Krebs groß. Wir verstehen es als eine unserer Hauptaufgaben, das Auftreten von Schmerzen zu verhindern oder aber diese so gering wie möglich zu halten.

Moderne Schmerztherapie macht es heute möglich, Schmerzen wirksam zu behandeln. Dabei können auch Nebenwirkungen von Schmerzmedikamenten und Begleitsymptome der Grunderkrankung sehr gut kontrolliert werden. Wichtig ist, dass Sie sich aktiv an der Schmerztherapie beteiligen. Wir werden Ihnen zum Beispiel zeigen, wie Sie Schmerzen mit Hilfe einer Schmerzskala einschätzen können. Dies ist notwendig, um den Erfolg der Therapie richtig zu beurteilen.

Schmerzen nach einer Operation können in der Regel nach einem einfachen, einheitlichen Verfahren behandelt werden. Bei krankheitsbedingten Schmerzen von längerer Dauer, sollte die Therapie jedoch nach einem individuell ausgearbeiteten Plan erfolgen. Hierfür steht Ihnen die Schmerztherapie an der Klinik für Anästhesiologie und Operative Medizin zur Verfügung. Dort werden neueste Erkenntnisse aus der Schmerzforschung von erfahrenen Schmerztherapeuten umgesetzt. Es werden Patienten sowohl stationärer als auch ambulant behandelt.

Stereotaxie

Zur Behandlung von Hirnmetastasen gynäkologischer Malignome kann die stereotaktische Therapie in ein Gesamtkonzept eingebaut werden. Hierzu arbeiten wir mit der Klinik und Poliklinik für Stereotaxie und Funktionelle Neurochirugie zusammen.

Strahlentherapie

Bei der Strahlentherapie werden Röntgenstrahlen lokal eingesetzt, um das Wachstum von Krebszellen zu hemmen. Nach brusterhaltenden Operationen ist sie nötig, um mögliche Reste von Krebszellen zu beseitigen. Bei fortgeschrittenen Tumoren wird sie eingesetzt, um den Tumor zu verkleinern oder Metastasen zu zerstören.

Mit modernen Geräten können wir heute die Strahlen exakt auf den Tumor ausrichten. Dabei bleibt das umliegende Gewebe weitestgehend geschont.

Dennoch kann es an der Ein- und Austrittstelle der Strahlen zu Hautreizungen kommen, die mit einem Sonnenbrand vergleichbar sind. In der Regel wird die Bestrahlung in Einzelportionen aufgeteilt (Fraktionierung). Dadurch ist sie besser verträglich. Über einen Zeitraum von fünf bis sechs Wochen, erhalten Sie fünfmal wöchentlich eine Bestrahlung.

Vor Beginn der Therapie führen die Ärzte der Strahlenklinik ein ausführliches Gespräch mit Ihnen. Sie klären Sie über die Behandlungsverfahren auf und planen die Bestrahlung mit Ihnen gemeinsam.

Wundmanagement

Es gibt zahlreiche Behandlungsstrategien für die Versorgung von Wunden. Neue Erkenntnisse aus der Forschung lassen die komplizierten Vorgänge der Wundheilung deutlich werden. Die Industrie nutzt diesen Trend und entwickelt immer komplexere Produkte. Die Vielfalt der Versorgungsprodukte wird dabei für den Anwender immer schwerer überschaubar. Zum umfassenden Versorgungsangebot des Zentrums für Familiären Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln gehört daher das professionelle Wundmanagement.

Zu den Aufgaben der Wundmanager zählen unter anderem die individuelle Beratung und optimale Betreuung von Patienten mit Wunden. Während des ersten Termins wird ein Therapiekonzept erstellt, sowie eine Fotodokumentation durchgeführt. Im weiteren Verlauf wird in regelmäßigen Abständen der Heilungsverlauf kontrolliert und dokumentiert.

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