Klinische Studien

Klinische Studien dienen dazu, neue Behandlungsmöglichkeiten zu erproben oder bereits vorhandene Therapien zu optimieren. Die Ergebnisse klinischer Studien kommen später allen Patienten mit der gleichen Krankheit zu Gute.

Die Ärzte und Wissenschaftler achten auf die Wirkung des Medikaments, aber auch auf gute Verträglichkeit und welche Dosis für die Behandlung am besten ist. Bei jeder klinischen Studie steht die Sicherheit der Studienteilnehmer an erster Stelle und eine Studie kann zu jedem Zeitpunkt situationsbedingt abgebrochen werden.

Bevor Ärzte Sie fragen, ob Sie an einer Studie teilnehmen möchten, ist eine Studie schon von mehreren Institutionen kritisch geprüft und für medizinisch wie ethisch einwandfrei befunden worden. Wenn wir Ihnen vorschlagen, an einer Studie teilzunehmen, erhalten Sie zuerst vom Prüfarzt eine ausführliche Patienteninformation. Die Teilnahme an Studien ist grundsätzlich für Patienten freiwillig.

Lesen Sie hier Details zu unseren laufenden Studien.

Prävention

Neoadjuvant 

  • Informationen zur Olympia-Studie finden Sie hier in Kürze.
  • Informationen zur neoFAM-Studie (gefördert durch die Deutsche Forschungsgesellschaft (GZ: RH 130/1-1) finden Sie hier in Kürze.

Adjuvant 

Palliativ

  • BROCADE 3: Randomisierte, placebokontrollierte Studie der Phase III mit Carboplatin und Paclitaxel mit und ohne den PARP-Inhibitor Velapirib (ABT-888) bei HER2- negativem, metastasierenden oder lokal fortgeschrittenen Brustkrebs, der nicht resizierbar ist und mit BRCA in Zusammenhang steht.

Weitere Studien

RisKomp - Förderung der Robert-Bosch-Stiftung zum Aufbau eines Sonderforschungsbereiches zur Gesundheitskompetenz

Leitung:Prof. Dr. Christiane Woopen, ceres (Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health der Universität zu Köln)

Kooperationspartner:
Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs an der Uniklinik Köln, Gesundheitsregion KölnBonn, Regionales Innovationsnetzwerk Gesundes Altern, Social Cognition Centre Cologne, Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ), Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn, Prof. Dr. Richard Osborne (University of Melbourne)

Projektbeschreibung:
Im Projekt RisKomp soll der Zusammenhang zwischen Gesundheitskompetenz und der Inanspruchnahme von Präventionsangeboten besser verstanden, konzeptionell aufgearbeitet und strukturiert fruchtbar gemacht werden. Der gesamte Weg von der Information über ihr Verständnis, ihre Bewertung und die Entscheidung bis hin zum tatsächlichen Handeln soll eingehend analysiert und Gestaltungsmöglichkeiten bestimmt werden. Dazu ist eine inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaftszweige und Professionen in unterschiedlichen ambulanten und stationären Bereichen, wie die Verbindung deskriptiver und normativer Analysen, ebenso erforderlich wie die enge Kooperation mit Praxispartnern in verschiedenen Lebensbereichen.

Syskon

Re-Konfiguration von Gesundheit und Krankheit. Ethische, psycho-soziale, rechtliche und gesundheitsökonomische Herausforderungen der Systemmedizin
Förderkennzeichen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: 01 GP 1407A
Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 15.05.2015

RiskAP-Project funded by the German Federal Ministry of Health

Project leader:

Prof. Dr. Rita Schmutzler Prof. Dr. Christiane Woopen
Uniklinik Köln    Universität zu Köln
Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs ceres
Kerpener Str. 34 Universitätsstr. 91
50931 Köln  50931 Köln

Development of a position paper on the prevention of hereditary breast cancer adjusted to genetic risk factors

Recent achievements in the identification of numerous genetic risk factors for common solid tumors have opened up opportunities for multigene testing that are currently being introduced in many EU countries. However, translation of genetic information into individual or stratified risk prediction and the offer of clinical prevention programmes is a matter of debate that needs to take into account additional aspects, e.g. evidence for the effectiveness of preventive measures with respect to mortality reduction and quality of life, influence of genotype-/phenotype-correlations, appropriate risk communication and the consideration of socio-legal, ethical and psychological issues.
Therefore a multidisciplinary team of experts from different European countries will develop a conceptual framework and international standards on how to meet the manifold challenges in the area of the early detection of hereditary breast cancer. The recommendations that are to be developed may serve as a common starting point to discuss in different health care systems throughout Europe with regard to dealing with genetic testing in the context of clinical care.
This activity has emerged out of the German National Cancer Plan where it was identified as an important action item in the future development of prevention programmes. This project is funded by the Federal Ministry of Health and is embedded in the EU CanCon initiative, work package 9 screening (www.cancercontrol.eu). It is also part of the cluster „health literacy in complex environments“ of ceres, the Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health at the University of Cologne.

Participants RiskAp First Meeting (pdf)

RiskAPInternationale Expertengruppe für risikoadaptierte Früherkennung/Prävention (RiskAp) auf EU-EbeneDas Bundesministerium für Gesundheit fördert seit April eine internationale Expertengruppe, die ein Positionspapier zur risikoadaptierten Früherkennung/Prävention im Rahmen der CanCon-Initiative erarbeiten wird. Dieses Papier basiert auf dem Zielepapier des Nationalen Krebsplans zur risikoadaptierten Früherkennung und soll die Grundlage für ein Rahmenkonzept zur Einführung risikoadaptierter Früherkennungs- und Präventionsmaßnahmen unter Berücksichtigung genetischer Risikofaktoren auf EU-Ebene darstellen. Das Projekt steht unter der Leitung von Prof. Dr. Rita Schmutzler und Prof. Dr. Christiane Woopen.

AGO-TR1

Eine Untersuchung zur BRCA-Prävalenz bei Patientinnen mit primärem oder platinsensiblem rezidivierendem Ovarialkarzinom. Im Rahmen dieser Studie erfolgt eine Testung der Patientinnen auf eine Keimnbahn- und Tumormutation.
Weiterführende Informationen

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