Forschung

Das Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs verfügt über den Forschungsbereich Molekulare Gynäko-Onkologie. Hier werden aktuelle kliniknahe wissenschaftliche Fragestellungen zu den genetischen Grundlagen und neue gentherapeutische Strategien für Brust- und Eierstockkrebs durchgeführt.

Priv.-Doz. Dr. rer. nat.--Eric-Hahnen

Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Eric Hahnen, MBA, Dipl.-Biol.

Leiter der Forschungsabteilung, Privatdozent für Molekulare Medizin

E-Mail eric.hahnen@uk-koeln.de

Familiärer Brust- und Eierstockkrebs: Forschung für die personalisierte Prävention

Das Kölner Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs bietet genetische Beratung und Unterstützung für Frauen mit einem erhöhten familiären Risiko für Brust- und Eierstockkrebs, einschließlich interdisziplinäre Konsultation und präventive Maßnahmen.

Trotz der Fortschritte im Verständnis der erblichen Grundlagen des familiären Brust- und Eierstockkrebses können heute bekannte erbliche Faktoren wie z. B. Veränderungen in den BRCA1/2 Genen nur einen Teil aller familiären Fälle erklären. Neuere Daten deuten darauf hin, dass zusätzliche genetische und nicht-genetische Komponenten multifaktoriell zur Erkrankung beitragen und das Erkrankungsrisiko in Gegenwart einer pathogenen BRCA1/2 Genmutation modulieren können.

Unser Ziel ist es, die vielfältige Architektur des Brust- und Eierstockkrebses weiter aufzuschlüsseln, neue Risikofaktoren und deren Interaktionen zu identifizieren und dieses Wissen für Patientinnen durch eine personalisierte Risiko-Prädiktion und Krebsprävention nutzbar zu machen. Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten wir eng mit internationalen Studiengruppen zusammen und koordinieren das Deutsche Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs, das durch die Identifizierung neuer Risikogene internationale Aufmerksamkeit erzielen konnte.

Hereditary breast- and ovarian cancer: Research for a personalized prevention

The Cologne Center of Familial Breast and Ovarian Cancer provides genetic counselling and support for women with an increased familial risk for breast and ovarian cancer, including interdisciplinary consultation and adequatepreventive measures. Despite the progress achieved in understanding the genetic basis of familial breast and ovarian cancer, known genetic risk factors such as alterations in the BRCA1/2 genes explain only part of all familial cases. Recent data suggest that additional genetic and non-genetic risk factors contribute to the multifactorial disease and also modulate disease risk in the presence of a clearly pathogenic BRCA1/2 gene mutation. C Due to the multifaceted architecture of breast and ovarian cancer, our vision is to identify and validate novel genetic and non-genetic risk factors and their interactions, followed by the implementation of both into personalised risk prediction and cancer prevention programmes. To reach these goals we are closely cooperating with international study groups and coordinate the German Consortium for Hereditary Breast- and Ovarian Cancer, which raised international attention due to the identification of new disease and disease-modifying genes

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