Klinische Studien

Klinische Studien dienen dazu, neue Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten zu erproben oder bereits vorhandene  Konzepte zu optimieren. Die Ergebnisse klinischer Studien kommen später allen Ratsuchenden, Patientinnen und Patienten mit derselben Risikosituation bzw. Krankheit zugute.

Die Ärzte und Wissenschaftler achten auf die Wirkung des Medikaments, aber auch auf gute Verträglichkeit und welche Dosis für die Behandlung am besten ist. Bei jeder klinischen Studie steht die Sicherheit der Studienteilnehmer an erster Stelle und eine Studie kann zu jedem Zeitpunkt situationsbedingt abgebrochen werden.

Bevor Ärzte Sie fragen, ob Sie an einer Studie teilnehmen möchten, ist eine Studie schon von mehreren Institutionen kritisch geprüft und für medizinisch wie ethisch einwandfrei befunden worden. Wenn wir Ihnen vorschlagen, an einer Studie teilzunehmen, erhalten Sie zuerst vom Prüfarzt eine ausführliche Patienteninformation. Die Teilnahme an Studien ist grundsätzlich für Patienten freiwillig.

Da die Gesundheitskompetenz von Menschen mit erhöhten Erkrankungsrisiken beim Umgang mit diesen eine zentrale Rolle spielt, erforschen wir in unserem Zentrum verschiedene Strategien zur Optimierung der Gesundheitskompetenz, z.B in Studien mit Entscheidungshilfen und Entscheidungscoachings.

Studienüberblick

  • Prävention
    • Checklistenprojekt : Auswertung der Checklisten zur Erfassung der erblichen Belastung für Brust- und/oder Eierstockkrebs in zertifizierten Brustzentren und Gynäkologischen Krebszentren
    • Gadolinium-Ablagerungen : MR-tomographisches Signalintensitätsmuster in Nucleus Dentatus, Globus pallidus und Thalamus bei Frauen mit langjähriger Teilnahme an dem Inten¬sivierten Früh¬erken-nungsprogramms des Deutschen Konsortiums für familiä¬ren Brust- und Eierstock¬krebs – eine bizentrische, prospektive Pilotstudie
    • Intensivierte Brustkrebsfrüherkennnung nach Hodkgin-Lymphomtherapie : Brustkrebsfrüherkennungsuntersuchungen bei Frauen nach Hodgkin-Lymphom-Therapie im Kindes- und Jugendalter (Studien HD-78 bis HDIntervall)mit einer Strahlentherapie unter Einschluss von Bereichen derBrustdrüse
    • Libre-2 : Prospektive randomisierte multizentrische Studie zur Wirksamkeit eines strukturierten körperlichen Bewegungs-programms und einer mediterranen Ernährung bei Frauen mit BRCA1/2-Mutationen
    • Olympia : Randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte, multizentrische Parallelgruppenstudie der Phase III zum Beurteilen der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Olaparib im Vergleich mit einem Placebo zur adjuvanten Behandlung von Patientinnen mit BRCA1/2-Keimbahn-mutationen und primärem HER2-negativem Hochrisiko-Brustkrebs, die eine definitive lokale Behandlung und neoadjuvante bzw. adjuvante Chemotherapie abgeschlossen haben.
    • RiskAP : Risikoadaptierte Prävention von erblich bedingtem BrustkrebsGesundheitskompetenz von Risikopersonen – von der Information zum Handeln
  • Psycho-Onkologie
    • Bridges : Brustkrebsrisiko nach diagnostischer GensequenzierungInternationale Psychosoziale Studie zu den Auswirkungen der Panel-Gentestung
    • EDCP-BRCA : Evaluation eines Decision Coaching Programms zur strukturierten Entscheidungsunterstützung bei präferenzsensiblen Entscheidungen im Rahmen der risikoadaptierten Prävention bei BRCA1/2 Mutationsträgerinnen (EDCP-BRCA).
    • EH BRCA_LZG-Studie (BRCA Mutation) : Entwicklung einer Entscheidungshilfe zur Präventionsplanung für BRCA1/2-Mutationsträgerinnen
    • LIF : Evaluation der Beratungs-und Vorsorgestandards für Familien mit TP53 Mutation und LI-Fraumeni-Syndrom
  • Register
Nach oben scrollen