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Klinische Studien
Klinische Studien dienen dazu, neue Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten zu erproben oder bereits vorhandene Konzepte zu optimieren. Die Ergebnisse klinischer Studien kommen später allen Ratsuchenden, Patientinnen und Patienten mit derselben Risikosituation bzw. Krankheit zugute.
Die Ärzte und Wissenschaftler achten auf die Wirkung des Medikaments, aber auch auf gute Verträglichkeit und welche Dosis für die Behandlung am besten ist. Bei jeder klinischen Studie steht die Sicherheit der Studienteilnehmer an erster Stelle und eine Studie kann zu jedem Zeitpunkt situationsbedingt abgebrochen werden.
Bevor Ärzte Sie fragen, ob Sie an einer Studie teilnehmen möchten, ist eine Studie schon von mehreren Institutionen kritisch geprüft und für medizinisch wie ethisch einwandfrei befunden worden. Wenn wir Ihnen vorschlagen, an einer Studie teilzunehmen, erhalten Sie zuerst vom Prüfarzt eine ausführliche Patienteninformation. Die Teilnahme an Studien ist grundsätzlich für Patienten freiwillig.
Da die Gesundheitskompetenz von Menschen mit erhöhten Erkrankungsrisiken beim Umgang mit diesen eine zentrale Rolle spielt, erforschen wir in unserem Zentrum verschiedene Strategien zur Optimierung der Gesundheitskompetenz, z.B in Studien mit Entscheidungshilfen und Entscheidungscoachings.
Studienüberblick
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Prävention
- BRCA-P : BRCA-P: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische, internationale Phase-3-Studie zur Bestimmung der präventiven Wirkung von Denosumab auf Brustkrebs bei Frauen mit einer BRCA1-Keimbahnmutation
- Libre-2 : Prospektive randomisierte multizentrische Studie zur Wirksamkeit eines strukturierten körperlichen Bewegungsprogramms und einer mediterranen Ernährung bei Frauen mit BRCA1/2-Mutationen (Wiederaufnahme)
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Psycho-Onkologie
- LFU-Riskon : Langzeit-Follow-up zu psychosozialen Faktoren und zu der Inanspruchnahme präventiver Maßnahmen bei Trägerinnen pathogener BRCA1- und BRCA2-Varianten (Langzeit Follow-up zur MoreRisk- und Syskon-Studie)
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Register
- HerediCaRe (Hereditary Cancer Registry) : Nationales Register zur Bewertung und Verbesserung der risikoadjustierten Prävention von erblichem Brust- und Eierstockkrebs
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Abgeschlossene Studien
- Bridges : Brustkrebsrisiko nach diagnostischer Gensequenzierung Internationale Psychosoziale Studie zu den Auswirkungen der Panel-Gentestung
- Checklistenprojekt : Auswertung der Checklisten zur Erfassung der erblichen Belastung für Brust- und/oder Eierstockkrebs in zertifizierten Brustzentren und Gynäkologischen Krebszentren
- EDCP-BRCA : Evaluation eines Decision Coaching Programms zur strukturierten Entscheidungsunterstützung bei präferenzsensiblen Entscheidungen im Rahmen der risikoadaptierten Prävention bei BRCA1/2 Mutationsträgerinnen (EDCP-BRCA).
- EH BRCA_LZG-Studie - BRCA Mutation : Entwicklung einer Entscheidungshilfe zur Präventionsplanung für BRCA1/2-Mutationsträgerinnen
- Intensivierte Brustkrebsfrüherkennnung nach Hodkgin-Lymphomtherapie : Brustkrebsfrüherkennungsuntersuchungen bei Frauen nach Hodgkin- Lymphom-Therapie im Kindes- und Jugendalter (Studien HD-78 bis HDIntervall) mit einer Strahlentherapie unter Einschluss von Bereichen der Brustdrüse
- iPAAC : Verbesserung der Gesundheitskompetenz in Bezug auf Genetik und risikoadjustierte Prävention von Brustkrebs durch Informationsdienste Verbesserung der Gesundheitskompetenz für genetische Analysen und risikoadaptierte Prävention für Brustkrebs durch Informationsangebote
- Libre Pilot : Prospektive randomisierte multizentrische Studie zur Wirksamkeit eines strukturierten körperlichen Bewegungs-programms und einer mediterranen Ernährung bei Frauen mit BRCA1/2-Mutationen
- LIF : Evaluation der Beratungs-und Vorsorgestandards für Familien mit TP53 Mutation und LI-Fraumeni-Syndrom
- RiskAP : Risikoadaptierte Prävention von erblich bedingtem Brustkrebs Gesundheitskompetenz von Risikopersonen – von der Information zum Handeln
- Syskon (Psycho-Onkologie) : Grenzüberschreitung zwischen Gesundheit und Krankheit. Ethische, psychosoziale, rechtliche und gesundheitsökonomische Herausforderungen der Systemmedizin